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Herrnhuter Losungen

Tageslosung vom 18.08.2019
9. Sonntag nach Trinitatis
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.
Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

 

https://www.smul.sachsen.de/foerderung/download/13-LEADER_durchfuehrungles.png

Kirche und Pfarrhaus bilden mit den dazugehörigen Flächen einen zentralen Punkt des Ortes Jahnsdorf. Die Baugeschichte der Kirche ist bis ins 13. Jahrhundert nachweisbar. Trotz vieler Umbauten und Veränderungen ist das heutige Erscheinungsbild eine historisch gewachsene, unter Denkmalschutz stehende Einheit. Gleichzeitig sind Kirche, Kirchhof und Pfarrhaus immer auch Anlaufpunkte gemeindlichen und dörflichen Lebens gewesen und werden bis heute in vielfältiger Weise genutzt.

Die Kirche war bis 1854 von Gräbern umgeben. Somit war der Kirchhof, wie er jetzt von der Mauer abgegrenzt ist, gleichzeitig Friedhof. Der neue und jetzt auch der einzige Friedhof des Ortes befindet sich oberhalb des Pfarrgartens.

Das Pfarramt ist zugleich Sitz der Friedhofsverwaltung, das heißt zu den regelmäßigen Öffnungszeiten Anlaufstelle für Bestattungsanmeldungen, Bezahlung von Gebühren und Klärung sonstiger Angelegenheiten des Friedhofs. Der Friedhof ist ein Monopolfriedhof und steht allen, auch auswärtigen Bürgern, offen.

Unterhalb des Pfarrhauses steht ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer des Ersten und zweiten Weltkrieges.

Gegenüber der Kirche und des Pfarrhauses befindet sich das Einkaufszentrum des Ortes mit Supermarkt, Bäcker, Fleischer, Schuhgeschäft und Physiotherapie. Oberhalb davon liegt der Mahlteich, eine kleine, grüne Oase mitten im Ort, die mit Wegen und Bänken zum Verweilen einlädt.

Direkt unterhalb der Kirchhofmauer befindet sich ein Platz, der vom Heimatverein mit zwei großen geschnitzten Figuren aus der Ortsgeschichte und Sitzgelegenheiten gestaltet wurde. Sogar mit Beleuchtung versehen, bietet er einen schönen Blickfang an der viel befahrenen Straßengabelung.

Die Kirche Jahnsdorf liegt direkt am sächsischen Jakobsweg, der von Bautzen nach Hof führt. Besonders in den Sommermonaten kommen viele Pilger auf dem Abschnitt Chemnitz-Stollberg hier vorbei und nutzen die Kirche als Andachtsort. Es werden auch Kirchenführungen für Pilgergruppen durchgeführt.

Durch die Lage am Jakobsweg bekommt die Kirche mit ihrem Umfeld überregionale Aufmerksamkeit.

Wenn man sich der Kirche nähert, fällt immer zuerst der steinerne Torbogen, als integraler Bestandteil der Kirchhofmauer, ins Auge. Wenn man ihn durchschreitet, tritt man sozusagen von der lauten Welt in einen geschützten umfriedeten Bereich ein.

Der Erhalt der alten Feldsteinmauer mit ihrem Bogen ist darum für die Wahrung des Gesamtcharakters unverzichtbar. Immer wieder dient dieser Anblick als beliebtes Motiv für Hobbymaler oder als Fotomotiv.

Zur besseren Nutzung und zur Steigerung der Attraktivität des unmittelbaren Kirchenumfeldes plant die Kirchgemeinde Jahnsdorf nunmehr folgende Baumaßnahmen:

Beseitigung der schadhaften Asphaltfläche im Zufahrtsbereich zwischen Torbogen und bereits sanierter Hoffläche des Pfarrhauses., Ersatz des Belages durch grundhaften Ausbau dieser Fläche mit Granit-Kleinpflaster analog zu den bereits sanierten Flächen der Zufahrt und des Pfarrhaushofes.

Mit dieser Maßnahme soll die positive und attraktive Gestaltung vervollständigt und der Gesamteindruck abgerundet werden.

Als Ergänzung wird am westlichen Rand mit Aufstellung einer ortsfesten Sitzbank eine Verweilmöglichkeit geschaffen, insbesondere um auch älteren Bürgern die Benutzbarkeit des gesamten Bereichs zu erleichtern.

Aufgrund der Einwirkung von Regen und Frost sind an der westlich der Zufahrt gelegenen Natursteinmauer erhebliche Schäden zu verzeichnen. Etwa in der Mitte der Mauer befindet sich eine ca. 5m² große Einbruchstelle, die dringend instandgesetzt werden muss, um Gefahren und weitere Schäden zu verhindern.

Aufgrund der Gefahrensituation, die von der Einbruchstelle aus geht, besitzt diese Maßnahme eine hohe Priorität und wird hier sinnvollerweise mit den weiterhin geplanten Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen verbunden.

Auch im restlichen Bereich der Mauer sind sanierungswürdige Risse und Schadstellen zu verzeichnen. Das trifft auch auf den steinernen Torbogen (Eingangsportal) zum Kirchhof zu.

Im Bereich der hinteren Längswand der „Alten Schule“ befindet sich eine schadhafte Natursteinmauer, die den Hang in Richtung Kirche abstützt. Zwischen dieser Mauer und der Gebäudewand bildet sich immer wieder eine Schmutzecke durch Laubablagerungen u.ä., die dann auch den Abfluss von Niederschlagwasser beeinträchtigt.

Aus diesem Grund ist es geplant, die Mauer abzutragen, die vorhandene Befestigung des Traufstreifens zu entfernen und durch eine Auspflasterung mit Granitpflaster zu ersetzen. Es erfolgt ein Neuaufbau als Natursteinmauer.

Insgesamt muss festgestellt werden, dass die Kirche Jahnsdorf aufgrund ihrer Bedeutung sowie der hier stattfindenden Veranstaltungen eine regionale Bedeutung besitzt.

Die Umsetzung der Arbeiten erfolgt durch Förderung nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von Leader-Entwicklungsstrategien.

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